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Illustrator – Grafik- und Zeichenprogramm von Adobe.

 

Image Control – Die Komponente Image Control des Workflow-Konzepts Prinect der Heidelberger Druckmaschinen AG gilt als weltweit einziges System zur Qualitätssicherung im Druckprozess, das komplette Druckbogen spektralfotometrisch misst. Nach einem Vergleich der Messergebnisse mit den Werten des OK-Bogens gelangen errechnete Farbabweichungen zur Nachregelung der Farbzoneneinstellungen online an die Druckmaschine. Gegenüber einer Messung mit Druckkontrollstreifen wird hierbei mehr als die tausendfache Information verarbeitet.

 

Impressum – Die nach den Pressegesetzen der Bundesländer vorgeschriebene Nennung von Verleger und Drucker von Druckerwerken, auch von Internetangeboten. In aller Regel enthält das Impressum auch noch weitere, zum Teil ebenfalls gesetzlich vorgeschriebene Angaben, etwa Namen verantwortlicher Redakteure, Anschrift der Redaktion sowie Information zu Werbemöglichkeiten in der Veröffentlichung und zum Vertrieb sowie ein Urheberrechtsvermerk.

 

InDesign – Programm von Adobe für Layout und Satz am Computer, vergleichbar mit dem bekannten Quark Xpress. InDesign ist sowohl für Windows als auch für Macintosh erhältlich.

 

Inkjet (englisch Tintenstrahl) – Druckverfahren, bei dem die Druckfarbe - zumeist Tinte - in Form kleinster Tropfen aus Düsen auf die zu bedruckende Oberfläche aufgebracht wird. Der Farbausstoß arbeitet dabei piezoelektrisch oder thermisch. Farb-Inkjet-Drucker arbeiten heute mit bis zu sechs Farben und weit über hundert einzelnen Düsen. Sie erreichen heute je nach Verfahren die Qualität hochwertigen Vierfarbdrucks.

 

Inkjet-Papier – Als oberflächenveredelte Papiersorte muss Inkjet-Papier die Tinte schnell aufnehmen, die durch einen Tintendrucker (Inkjet-Drucker) in hoher Frequenz in Form winziger Tropfen auf das Papier geschleudert werden. Dabei darf die Tinte nicht verlaufen.

 

Inline-Verarbeitung – In der Druckindustrie spricht man von Inline-Verarbeitung, wenn der Prozess direkt in der Druckmaschine stattfindet oder die für den Arbeitsschritt erforderlichen Module fest mit der Druckmaschine verkettet sind. Dies kann zum Beispiel bei Geräten fürs Lackieren, Falzen, Heften oder zur Qualitätskontrolle der Fall sein.

 

Interface – Das Übergangs- beziehungsweise Verbindungsstück, durch das Datenaustausch zwischen zwei Bereichen stattfindet. Dabei ist es unerheblich, ob Hardware, Software oder andere Bereiche gemeint sind oder ob zwischen Bereichen gleicher oder unterschiedlicher Kategorie Daten ausgetauscht werden. Es kann ein Stecker, eine Leitung gemeint sein, die Rechner und Modem (modem) verbindet, ein Software-Modul, das Textverarbeitung mit Tabellenkalkulation verbindet, oder auch die Tastatur, die eine Schnittstelle zwischen Mensch und Computer darstellt.

 

Interpreter – Bei der Umwandlung von PostScript-Dateien bestimmt das verwendete Ausgabegerät, ob der Interpreter (RIP) aus der Seitenbeschreibung ein Rasterformat oder vektororientierte Grafikformate erzeugt. Neben der Umwandlung kommen dem RIP noch weitere Aufgaben wie die Kommunikation zwischen Drucker und Computer sowie die Steuerung und Verwaltung des Druckers zu. Damit stellt der Interpreter alle für die Druckausgabe notwendigen Ein- und Ausgabefunktionen des Druckers bereit.

 

Irrationale Rasterwinkel – Irrationale Rasterung, Rauschen; Verfahren zur Erzeugung optimaler Winkelungen der Raster für den Vierfarbendruck. Oder: Im Zusammenhang mit dem Scannen bezeichnet dies zufällig verteilte, fehlerhaft gelesene Pixelwerte, in der Regel aufgrund von elektrischen Störungen oder Instabilität des Gerätes.Verfahren zur einheitlichen digitalen Übertragung von Sprache und Daten im Telefon-Ortsnetz, wobei dem Benutzer mehr Funktionen zur Verfügung stehen als bei einem herkömmlichen analogen Anschluss. In Europa hat ein normaler ISDN-Anschluss zwei Datenkanäle mit einer Übertragungsleistung von jeweils 64 Kbit/s und einen Steuerkanal mit 16 Kbit/s. Bei Bedarf lassen sich weitere Kanäle anschließen und auch zu höheren Übertragungskapazitäten bündeln.

 

ISO (International Standardisation Organisation) – Der weltweit operierenden Normungsgesellschaft mit Sitz in Genf gehören zahlreiche Staaten an. Deutschland ist durch das Deutsche Institut für Normung (DIN) vertreten. Die Gemeinschaft hat die Aufgabe, Normen auf allen Gebieten der Technik - mit Ausnahme der Elektrotechnik - zu entwickeln beziehungsweise einander anzugleichen.

 

IT (Information Technology) – Informations-Technologien

Kommentar

No risk – no fun

Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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