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Backup – Sicherungskopie zur Datensicherung, Funktionssicherung (Duplizierung).

 

Bandbreite – Bei der Datenübertragung mit dem Computer wird unter Bandbreite die Menge an Daten verstanden, die innerhalb eines bestimmten Zeitraumes einen Übertragungskanal passieren kann. Die Bandbreite wird meist in "Bit pro Sekunde" ausgedrückt und auch als maximale Datenübertragungsrate verstanden.

 

Banner – Rechteckige, mit Text und Grafik gestaltete Teilflächen von Webseiten, die der Werbung dienen. Kennzeichnend für Banner ist, dass sie zur Interaktion einladen. Durch Anklicken mit der Maus des Computers gelangt man meist zu einem ausführlicheren Angebot, in der Regel auf der Website des Werbetreibenden. Seit Mitte der Neunziger Jahre werden Banner in größerem Unfang eingesetzt. In neuerer Zeit sind sie oft animiert, um die Aufmerksamkeit des Betrachters zu wecken.

 

Bedruckbarkeit –Die Bedruckbarkeit (englisch: printability) von Papier fasst alle Eigenschaften zusammen, die das Druckergebnis beeinflussen: Glanz, Glätte, Weißgrad, Opazität etc.

 

Beschneiden – Dadurch erhält ein Buchblock, eine Broschüre oder eine Zeitschrift glatte Buchschnitte. Das Beschneiden eines Produktes erfolgt an den drei Seiten, an denen es nicht geheftet wird. Bei der Klebebindung wird an allen vier Seiten geschnitten. Außerdem werden die einzelnen Seiten von Druckbogen durch das Beschneiden voneinander getrennt, so dass sich das Buch beziehungsweise die Broschüre oder Zeitschrift aufschlagen lässt.

 

Beschneidungspfad – In der Bilddatei gesicherte Freistellmaske; ermöglicht im Layoutprogramm die Platzierung freigestellter Bilder vor einem Hintergrund.

 

Beschnitt – Papierrand eines Druckerzeugnisses, der über die für das Endprodukt vorgesehenen Maße hinausgeht. Dieser Rand ermöglicht es, im letzten Arbeitsgang durch Beschneiden alle Seiten eines Buches oder einer Zeitschrift auf gleiche Größe zu bringen.

 

Bildbearbeitungsprogramm – Software, um digital codierte Bilder inhaltlich zu überarbeiten. Man unterscheidet zwischen äußerer Bearbeitung (Format, Positionierung und so weiter) und innerer Bearbeitung beziehungsweise Retusche (Zeichen-/Detailveränderung und vor allem Farbgebung, Graustufen und so weiter).

 

Bilderdruckpapier – Besteht aus Zellstoff, gegebenenfalls mit geringem Holzanteil und ist gestrichen, oft auch satiniert. Es bietet ähnliche Opazität wie holzhaltige Sorten sowie hohe Alterungsbeständigkeit und vergilbt nicht.

 

Bildschirmauflösung – Anzahl der Bildpunkte (Zeilenzahl x Punkte je Zeile); hoch auflösende Bildschirme: zurzeit 1024 x 768 Bildpunkte und mehr.

 

Bit-Rate – Anzahl übertragener Bits je Zeiteinheit (meist Sekunde) an einer Schnittstelle oder in einem/einer Bus/Leitung; Maß für Übertragungs- und Durchsatzgeschwindigkeiten.

 

Bitmap – Einfachstes Grafikformat, bei dem die Bildpunkte innerhalb eines zweidimensionalen Koordinatensystems mit einem x, y-Wert (Lage des Bildpunktes) und einem Farbwert beschrieben werden.

 

Bit-Tiefe – Anzahl von Bits, mit denen ein grafisches Ein- oder Ausgabegerät den Farbwert eines Bildelements darstellt. Grafikkarten von Computern arbeiten zum Beispiel mit Bit-Tiefen von bis zu 24 Bit. Sie haben damit für jede der drei Farbkomponenten Rot, Grün und Blau in der RGB-Kodierung acht Bit zur Verfügung und können damit 224 oder rund 16,7 Millionen Farbtöne darstellen. Moderne Scanner bieten häufig Bit-Tiefen von 30 und mehr Bit.

 

Blaupause (auch Blueprint oder Ozalid-Kopie) – Monochrome Lichtpausen fertiger Druckvorlagen. Heute werden entsprechende einfache Schwarzweiß-Ausdrucke ebenfalls als Blaupausen bezeichnet. Sie dienen als Kontrollmittel (Proof) für Vollständigkeit, Position und Inhalt der einzelnen grafischen Elemente (Texte, Bilder etc.).

 

Blindmuster – Muster eines Druckerzeugnisses, das die herstellungstechnischen Merkmale eines Produktes wie Format, Umfang, Papierqualität, Verarbeitung und Bindung demonstrieren soll. Dabei fehlt der eigentliche Druckvorgang, das heißt die Seiten sind unbedruckt.

 

Blindprägung – Papierverarbeitung innerhalb des Druckprozesses, bei der eine Gravur und eine passend gegenüberliegende Matrize unter hohem Druck eine Prägung im Papier erzeugen. Prägungen mit erhabenem Motiv heißen Hochprägungen, solche mit vertieftem Motiv Tiefprägungen. Daneben gibt es mehrstufige Prägungen, bei dem das Motiv verschiedene Ebenen enthält, und Reliefprägungen, die mit dreidimensionalen Verläufen einen räumlichen Effekt erzeugen. Durch Auftragen und Einschmelzen spezieller Pulvermaterialien lässt sich eine Hochprägung auch simulieren.

 

Kommentar

No risk – no fun

Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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