Oberndorfer Druckerei setzt Akzente in der Druckweiterverarbeitung

Veröffentlicht am: 25.05.2011

Bei der Oberndorfer Druckerei wurde erstmals ein UniDrum Sammelhefter der Ferag mit dem Einsteckverfahren EasySert kombiniert. Vor allem die hohe Produktionsleistung von 30.000 Exemplaren in der Stunde und der rasche Auftragswechsel mit der automatischen Formatverstellung PreTronic überzeugten das Unternehmen.

Mit einem UniDrum Sammelhefter, der erstmals mit dem Einsteckverfahren EasySert kombiniert wurde, ist dies dem Unternehmen gelungen. Aufgrund des rotativen Konzepts erzielt die UniDrum über ein breites Spektrum an Formaten und Gewichten eine konstante Leistung von 30.000 Exemplaren. Dieser Wert sei nicht eine fiktive Herstellerangabe, sondern in der Praxis absolut realistisch. Beeindruckend sei aber auch wie schnell die Anlage angefahren werden könne und im Handumdrehen wieder auf Hochtouren laufe. „Wir wollten keine reine Ersatzinvestition tätigen, sondern in der Druckweiterverarbeitung einen deutlichen Akzent setzen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit international zu verbessern“, meint Gerhard Rosenstatter.

Die UniDrum ist mit sechs Anlegern ausgestattet. Die einzelnen Bogen werden in Stangen angeliefert, an der Trommel zusammengeführt sowie geheftet und im nächsten Schritt an der Schneidtrommel SNT-U beschnitten. Die UniDrum ist auch mit einem Barcodeerkennungssystem ausgestattet, sodass es bei Fremdsprachen zu keinen Verwechselungen kommen kann. Aufgrund des enorm breiten Auftragsspektrums spielt das rasche Umrüsten des Sammelhefters für die Oberndorfer Druckerei eine große Rolle. Die zentrale Formatverstellung PreTronic CV sorgt dafür, dass ein kompletter Auftragswechsel nur ein paar Minuten in Anspruch nimmt. Die Druckprodukte können zusätzlich noch mit einem Kartkleber an der UniDrum aufgewertet werden – auch das bei voller Geschwindigkeit.

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Kommentar

No risk – no fun

Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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