Kama: Weltpremiere für Faltschachteln „on Demand“

Veröffentlicht am: 18.12.2014

Vor internationalem Publikum präsentierten Kama und HP Indigo auf den Finishing Days 2014 in Dresden unter dem Motto „Folding Cartons on Demand“ einen effizienten end2end Workflow vom unbedruckten Bogen bis zur fertigen Faltschachtel mit Personalisierung und Veredelung. Der Workflow für digital gedruckte Faltschachteln ist für Kleinauflagen optimiert.

 

Als Weltneuheit zeigte Kama die Faltschachtelklebemaschine FlexFold 52 mit weitgehend automatisiertem Set-up. Die Neuentwicklung ist für häufige, schnelle Auftragswechsel konzipiert und lässt sich motorisch schnell auf verschiedene Produkte und Schachtelformate einstellen. Umrüstungen werden in Minuten vorgenommen. Gedruckt und inline lackiert wurden die Faltschachteln im digitalen Bogendruck auf der HP Indigo 30000 im Format B2. HP Indigo zeigte die Digitaldruckmaschine voll ausgestattet mit Inline-Primer und Inline-Lackiereinheit Tresu iCoat 30000 für partielles Lackieren mit UV-Lack oder Dispersionslack. Die Maschine druckte mit variablen Daten und Designs, mit sieben Farben einschließlich White Ink auf handelsüblichem Karton und lieferte eine dem Offset vergleichbare Druckqualität samt Lackierung.

Weiterverarbeitet wurden die Digitaldrucke auf der für Kleinauflagen konzipierten Stanz-/Prägemaschine Kama DC 76 wahlweise mit oder ohne Heißfolienprägen – aber immer mit dem AutoRegister. Dieses sorgt per Kamera, mitgedruckter Marke und korrigierender Bogenführung bei jedem einzelnen Bogen für höchste Passergenauigkeit. Die Nutzen wurden inline mit der Kama SBU ausgebrochen und separiert. Im letzten Schritt faltete und klebte die FlexFold 52 die Zuschnitte zu lieferfähigen Schachteln mit Längsnaht oder Automatikboden. Am Ende des Workflows erhielt jeder Besucher seine fotopersonalisierte Faltschachtel.

 

 

Foto: Faltschachtelklebemaschine FlexFold 52. © Kama GmbH

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Kommentar

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Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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