Good Design Award 2012 für Ryobi

Veröffentlicht am: 14.11.2012

Die von Ryobi Ltd. hergestellten B1-Format-Hochgeschwindigkeits-Mehrfarben-Offesetdruckmaschinen der Baureihe Ryobi 1050 erhielten den von der Japan Industrial Design Promotion Organization gestifteten Good Design Award 2012.

 

Ryobi erhielt den Good Design Award 2012 für ein Modell der B1-Format-Hochgeschwindigkeits-Mehrfarben-Offesetdruckmaschinen der 1050-Baureihe mit einem LED-UV-Drucksystem für den schnelltrocknenden Druck. Zu den Bewertungskriterien des Awards zählt nicht nur gute Gestaltung, sondern auch auf das Gesamt-Design unter Einschluss von Funktion, Qualität, Sicherheit, Preis und Umweltverträglichkeit.

Das prämierte Drucksystem verwendet LED-Strahlung anstelle einer Quecksilber-UV-Lampe zum Trocknen. Dies ermöglicht eine markante Reduzierung des Stromverbrauchs um ca. 87 Prozent im Vergleich zum herkömmlichen UV-Lampensystem. Zudem ist die Lebensdauer einer LED-Lichtquelle etwa 15 Mal länger. Weil LEDs sofort ein- und ausgeschaltet werden können, sind überdies keine Wartezeiten für die Erwärmung und Abkühlung mehr erforderlich. Da die Beleuchtungsfläche auf die Papierbreite angestimmt werden kann, ist es möglich, mit den LED-Lichtquellen mehr Energie einzusparen und damit die Umweltauswirkungen zu reduzieren. Ein weiterer Vorteil ist die minimale Wärmeentwicklung, weshalb kein Abzug für Ozon und Wärme vorgesehen werden muss.

Das Einstellen der LED-Breite und -Intensität kann auch über einen Flüssigkristall-Touchpanel-Bildschirm erfolgen, der durch eine einfach zu benützende grafische Bedieneroberfläche hervorsticht. Bei der Entwicklung des Maschinentyps hat Ryobi das LED-UV-Drucksystem mit einbezogen, ohne die Gesamtlänge der Maschine zu vergrößern.

 

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Kommentar

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Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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