Erweiterung der Versafire Digitaldruck-Produktfamilie

Veröffentlicht am: 13.09.2017

 Die Digitaldrucksparte von Heidelberg präsentiert neue Funktionen für die Versafire Produktfamilie. Neben einer neuen Sonderfarbe werden neue Funktionen des Workflow Prinect sowie eine Erweiterung des Production Manager Digital eingeführt.

Nach der 2016 eingeführten Sonderfarbe Neon Gelb bringt Heidelberg nun eine weitere Sonderfarbe auf den Markt: Neon Pink. Benutzer einer Versafire CV sind damit in der Lage, stärker leuchtende Plakate, knalligere Party-Einladungen und noch spektakulärer gestaltete Werbeprospekte zu erstellen. Produziert werden können damit kleinste Auflagen, mit und ohne Personalisierung, zu einem günstigen Preis. Unter UV-Licht leuchtet der Neon-Toner. Er lässt sich auch bei allen Heidelberg Linoprint CV und Versafire CV Drucksystemen mit Fünffarben-Konfiguration nachrüsten. Der Neon Pink Toner wird im Spätherbst 2017 verfügbar sein. Insgesamt können neben CYMK vier zusätzliche Toner verwendet werden: Weiß mit sehr hoher Opazität, Lack für Spot- oder Vollflächenlackierungen sowie Neon Gelb und Neon Pink.

 

 

Media Management Tool für komplexe Bedruckstoffe

Mit dem Media Management Tool des Prinect Digital Frontend lassen sich sämtliche Einstellungen für komplexe Bedruckstoffe einrichten, speichern und abrufen. Sobald der Bediener einen neuen Bedruckstoff eingerichtet hat, können die entsprechenden Einstellungen gespeichert und jederzeit wieder aufgerufen werden. Die Einstellungen können zudem zwischen Versafire Maschinen ausgetauscht werden.

 

Nahtlose Workflow-Einbindung

Das Prinect Digital Frontend wurde eigens für das Versafire Digitaldrucksystem entwickelt. Die Versafire Produktfamilie kann vollständig in die Workflow-Lösung eingebunden werden. Zu den Funktionserweiterungen der neuen Version 2018 zählen der neue Montage-Editor, die beschleunigte Vorschaufunktion und die verbesserte Gestaltung der Benutzeroberfläche. Beim Production Manager Digital profitieren Kunden von Funktionen wie zum Beispiel der Möglichkeit den Digitaldruck-Workflow in ihren Offset-Workflow zu integrieren, oder ihre offenen (B2C) oder geschlossenen (B2B) Webshops einzubinden. Über das Prinect Portal können sowohl die Einbindung des Kunden, das Hoch- und Herunterladen von Daten, sowie das automatische Abarbeiten von Daten realisiert werden. Außerdem sind automatische Versionsupdates, auch des Prinect Digital Frontend, möglich.

 

Business Intelligence

Ohne Zweifel ist Business Intelligence in vieler Hinsicht das A und O eines Betriebs. Aus diesem Grund stellt Heidelberg die Software Analyze Point nun als Teil des Production Manager Digital vor. Analyze Point liefert Berichte zu Auftrags- und Produktionsdaten, mit denen man das Tagesgeschäft im Blick behält. Die Kennzahlen liefern auf deren Grundlage auch längerfristige Entscheidungen getroffen werden können. Diese Berichte bieten eine umfassende Übersicht über aktuelle Produktionsaufträge und die langfristigen Produktion.

 

 

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Kommentar

No risk – no fun

Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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