Domino N610i druckt auf Schrumpffolienetiketten

Veröffentlicht am: 31.10.2017

War bisher der Inkjet-Druck im Vergleich zu Tonerlösungen bei Schrumpffolienetiketten im Nachteil, so trifft dies jetzt nicht mehr zu. Für Schrumpffolienanwendungen schlägt Domino den Einsatz der N610i in einer Hybridkonfiguration vor, bei der nach dem N610i Integrationsmodul ein Flexodruckwerk eingesetzt wird, mit dem kostengünstig eine weiße Hintergrundschicht auf das Schrumpffolienetikett gedruckt wird. Diese Kombination bietet sämtliche Vorteile des Digitaldrucks mit schnellen Auftragswechseln, minimalem Substratverlust und variablem Datendruck, jedoch zu geringeren Kosten, da für die nicht-digitalen Elemente mit hohem Tintenverbrauch der Flexodruck verwendet wird. Domino arbeitet mit einer Reihe von Branchenpartnern zusammen, wie z. B. mit den Druckmaschinenanbietern MPS und AB Graphics International.
„Wir sind gerade dabei, das Gesamtbetriebskostenmodell für den Schrumpffoliendruck zu analysieren. Aus dem Feedback der Branche kann der Schluss gezogen werden, dass Toner vor allem für die Prototypenfertigung und die Anforderungen des frühen Produktlebens genutzt wird. Ausschlaggebend hierfür sind meistens die hohen Stückkosten und die niedrigen Betriebsgeschwindigkeiten. Die Hochgeschwindigkeits-Inkjet-Lösung der Domino N610i bietet mit 70 Meter pro Minute, in Kombination mit dem kostengünstigen, flexogedruckten, weißen Hintergrund, eine neuartige Möglichkeit, die sich als bahnbrechend erweisen wird. Nach umfangreichen Tests dieser Fähigkeit mit einem Schrumpffolienetikettendrucker bestätigte einer unserer OEM-Partner den ersten Verkauf einer hybriden Linienkonfiguration von Domino zum Druck sowohl von selbstklebenden als auch von Schrumpffolienetiketten“, erklärt Philip Easton, Leiter des Geschäftsbereichs Digital Printing Solutions von Domino.

« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

No risk – no fun

Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

Anzeige

Umfrage

Das Thema Industrie 4.0 ist in aller Munde. Ihrer Meinung nach handelt es sich dabei um...

den aktuellen Industriestandard
einen übertriebenen Hype
ferne Zukunftsmusik
einen fahrenden Zug, auf den es rechtzeitig aufzuspringen gilt