Neues Labor in Graz erforscht das perfekte Papier

Veröffentlicht am: 20.01.2016

Am 11. Jänner 2016 wurde das an der TU Graz angesiedelte Christian Doppler-(CD) Labor für Faserquellung und Papiereigenschaften eröffnet. Das Labor unter der Leitung von Ulrich Hirn wurde in Kooperation mit der Technischen Universität Graz (TU Graz) und den Unternehmenspartnern Océ Holding B.V (Niederlande) und Mondi eingerichtet.

Das Team des CD-Labors wird die Quellungsvorgänge in der Papierproduktion, bei Druck und Verarbeitung untersuchen. Ulrich Hirn erklärt, dass bei modernen Hochgeschwindigkeits-Tintenstrahldruckern insbesondere die Faserquellung sehr wichtig ist: „Je weniger die Fasern quellen, desto kürzer ist die Trocknungszeit. Andererseits verleiht gerade die Faserquellung dem Papier mehr Festigkeit. Ausgehend von unseren Untersuchungen werden wir Simulationsmodelle der unterschiedlichen Prozesse entwickeln. Wir möchten in Zusammenarbeit mit unseren Unternehmenspartnern Lösungen finden, um das Papier, den Druck inklusive Tinten und Maschinen sowie die Verarbeitung weiter zu verbessern.“

Bei den Eröffnungsfeierlichkeiten verwiesen Harald Kainz, Rektor der TU Graz, sowie die Vertreter der Sponsoren Leo Arpa von Mondi und Michael Pohlt von Océ auf die positiven Aspekte dieser Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie. Insbesondere hoben sie die Entwicklung aussagekräftiger Ergebnisse für die Industrie, die Schaffung eines effektiven Know-how-Netzwerks zur Beantwortung industrieller und wissenschaftlicher Fragen sowie den Aufbau eines Talentepools junger Techniker und Wissenschaftler für die Industrie hervor.

 

 

Foto: Ulrich Hirn leitet das Christian-Doppler-Labor für Faserquellung und deren Effekt auf die Papiereigenschaften, das an der TU Graz angesiedelt ist. © Lunghammer - TU Graz

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Kommentar

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Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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