Wie mobile Käufer ihre Apps nutzen

Veröffentlicht am: 17.01.2013

Laut einer von Adobe Systems veröffentlichten Studie steigt das Verbraucherinteresse an speziellen Shopping-Anwendungen. Die Konsumentenerwartungen bezüglich individualisierter, mobiler Einkaufserlebnisse wachsen und Einzelhändler müssen diesen gerecht werden. Die US-Studie, „2013 Digital Publishing Report: Einzelhandel-Apps & Kaufverhalten“, gewährt Einblicke in die Wahrnehmung und Einstellung gegenüber mobilem Einkaufen mit Apps beziehungsweise über den Browser.

 

Die Studie zeigt Einzelhändlern dabei neue Strategien im Bereich Digital Publishing auf. Das Datenmaterial der Untersuchung basiert auf einer Online-Befragung mit einer repräsentativen Stichprobe von 1.003 Konsumenten in den USA, die ein Smartphone beziehungsweise ein Tablet besitzen.Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass Tablet-Nutzer (55 Prozent) fast doppelt so häufig wie Smartphone-Nutzer (28 Prozent) ihr Gerät dafür einsetzen, Produkte und Dienstleistungen zu erwerben. Plattformübergreifend  steigt die Nutzung von Apps zur Kaufabwicklung. Über die Hälfte der mobilen Einkäufer (56 Prozent der Smartphone-Shopper und 60 Prozent der Tablet-Shopper) werden wahrscheinlich im nächsten Jahr ihre Einkäufe über eine App abwickeln.

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Apps für den Einzelhandel und Kataloge als rentable Einkaufskanäle schnell zu den bisher auf Mobilgeräten oft genutzten Browsern aufgeschlossen haben. Fast die Hälfte der mobilen Einkäufer nutzen eher Apps als Browser auf Mobilgeräten. Der Grund hierfür ist laut den Smartphone-Nutzern die zu langsame Geschwindigkeit der Browser und die wesentlich einfachere Bedienbarkeit der Apps und digitalen Kataloge. Ein Viertel der Befragten, die derzeit ihre Mobilgeräte nicht zur Kaufabwicklung nutzen, wollen dies im laufenden Jahr 2013 tun.

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Kommentar

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