Pressefoto des Jahres: Raiffeisen-Boss auf der roten Bank

Eine Aufnahme von Raiffeisen-Generalanwalt Christian Konrad ist Österreichs Pressefoto des Jahres. Clemens Fabry, Fotograf bei der Tageszeitung „Die Presse“, wurde für die Aufnahme mit dem „Objektiv 2010“ ausgezeichnet.

Fabry erhielt die höchste Auszeichnung für heimische Pressefotografie nach 2007 – damals mit einem Bild des strahlenden neuen Bundeskanzlers Alfred Gusenbauer – bereits zum zweiten Mal. Darüber hinaus wurde der von der APA - Austria Presse Agentur und Canon Austria initiierte österreichische Preis für Pressefotografie in sechs Kategorien vergeben.

Fabry erzielte mit dem Bild, das bei einem Interview mit Andre Heller, Michael Fleischhacker und Rainer Nowak für die Jubiläumsausgabe der „Sonntags“-Presse entstand, auch den Sieg in der Kategorie Wirtschaft. Christian Konrad gratulierte Fabry und sagte zum Pressefoto des Jahres, dass es zeige, dass er „keine Berührungsängste vor der roten Bank“ habe, den ländlichen Raum hinter sich weiß, und ihm – trotz seines Blicks zur Seite – weder jemand abgehe, noch er einen Partner suche. Die Jury hielt fest, dass das Foto „einen der wohl mächtigsten Männer Österreichs in einer für diesen Umstand beinahe skurril-einfachen Umgebung, bar jedes Symbols von Macht, aber trotzdem gut charakterisierend hinsichtlich der bekannten Vorlieben“ zeige.

Der mit insgesamt 24.000 Euro dotierte Wettbewerb um die besten Pressebilder des Jahres wird mittlerweile zum fünften Mal von der APA und Canon Austria vergeben. 2010 gab es mit knapp 600 Einreichungen von über 200 Fotografinnen und Fotografen so viele Teilnehmer wie noch nie.

Gesamtsieger/ Kategoriesieger Wirtschaft

Titel: In aller Bescheidenheit

Foto: Clemens Fabry

Erstveröffentlichung: Die Presse am Sonntag

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Kommentar

No risk – no fun

Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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