„Klimaschutz auf Knopfdruck“ stößt auf gute Resonanz

Veröffentlicht am: 05.06.2013

Jeden Monat wählen rund fünf Prozent der Kunden der Onlineprinters GmbH bei Druckaufträgen die Option „Klimaneutraler Druck“, um die entstehenden CO2-Emissionen über Emissionsminderungszertifikate aus Klimaschutzprojekten auszugleichen.

  

Klimaschutzpartner der Onlinedruckerei ist ClimatePartner. Der Klimaschutzspezialist ist TÜV-Austria-zertifizierter Anbieter von IT-Systemlösungen zur CO2-Bilanzierung – unter anderem für Onlinehändler – und hat den CO2-Footprint der Onlinedruckerei berechnet, mit dem die CO2-Emissionen jedes einzelnen Druckauftrags automatisch ermittelt werden können. ClimatePartner stellt für Onlineprinters Klimaschutzprojekte bereit, aus denen der Kunde während des Bestellprozesses online ein Projekt auswählen kann – zum Ausgleich der anfallenden CO2-Emissionen des jeweiligen Druckauftrags. Zur Auswahl stehen unter anderem ein Waldschutzprojekt in Sofala, Mosambik, ein Wasserkraftprojekt in Katuntsi, Bulgarien, und ein Windenergieprojekt in Bandirma, Türkei.

„Sicherlich ausschlaggebend für das Interesse unserer Kunden an klimaneutraler Produktion sind die komfortable Integration in den Bestellablauf, attraktive Klimaschutzprojekte sowie die Transparenz der Abwicklung. Klimaschutz im Versandhandel braucht einfache und transparente Lösungen“, so Martin Betz, technischer Betriebsleiter der Onlineprinters GmbH. Klimaschutz im Onlineshop funktioniert auf Knopfdruck: Für die Kunden werden bei jedem einzelnen Druckauftrag die anfallenden CO2-Emissionen automatisch und individuell direkt im Onlineshop ausgewiesen. Jeder Kunde kann über die Klimaneutralität seines Druckauftrages selbst entscheiden und die errechneten Emissionen für seine Drucksachen kompensieren lassen. Die durchschnittlichen Zusatzkosten belaufen sich aktuell auf 0,7 Prozent der Produktionskosten.

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Kommentar

No risk – no fun

Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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