Sechs Millionen Euro in Papiermaschine 11 investiert

Veröffentlicht am: 02.08.2017

Ab August 2017 produziert Laakirchen Papier SC-Papier auf der um sechs Millionen Euro ausgebauten Papiermaschine 11. Mit einer neuen Jahreskapazität von 350.000 Tonnen zählt sie zu den effizientesten Papiermaschinen in Europa. Der zusätzliche 12-Walzen-Superkalander ermöglicht diese Kapazitätssteigerung. „Die Effizienz in der Produktion zu steigern und gleichzeitig die Qualität zu verbessern, das sehen wir als Voraussetzung, um am SC- Markt langfristig erfolgreich zu sein. Mit unserer Investition in die PM11 und die Sortimentsfokussierung haben wir bei Laakirchen Papier zukunftsorientierte Schritte gesetzt“, erklärt Mark Lunabba, CEO der Laakirchen Papier AG.
Da ressourcenschonend und umweltfreundlich hergestellte Papiere am Markt verstärkt nachgefragt werden, legt der oberösterreichische Papierhersteller ab kommenden Herbst einen stärkeren Fokus auf den Einsatz von Recyclingfasern. Schließlich kann Altpapier bis zu sechs Mal wiederverwertet werden.
Neben dem EU Ecolabel sind SC-Papiere von Laakirchen Papier FSC und PEFC zertifiziert sowie mit dem Umweltsiegel „Der Blaue Engel“ erhältlich, da sie überwiegend aus Altpapier hergestellt werden. Derzeit werden etwa 330.000 Tonnen Altpapier jährlich in der oberösterreichischen Papierfabrik wiederverwertet – Tendenz steigend aufgrund der Produktionserhöhung. Für diesen Recyclingprozess entwickelte man eine maßgeschneiderte Technologie, die den optimalen Einsatz von Recyclingpapier auch in hochwertigen Magazinpapieren ermöglicht – ohne Kompromisse in Sachen Papierqualität. Die Wiederverwertung von Altpapier verringert den Energiebedarf sowie den CO2-Ausstoß durch die Schonung wertvoller primärer Ressourcen.
Zukünftig fokussiert sich Laakirchen Papier auf vier Papierqualitäten an der PM11, welche auch zusätzlich mit dem Blauen Engel erhältlich sind.

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Kommentar

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Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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