KBA von „Heartbleed“-Bug nicht betroffen

Veröffentlicht am: 17.04.2014

Laut Medienberichten vergangener Tage kam es zu Problemen bei verschlüsselten Verbindungen mittels OpenSSL, der so genannte „Heartbleed“-Bug. Davon nicht betroffen ist die Fernwartung an den Bogen- und Rollenoffsetoffsetmaschinen sowie Wertpapierdruckmaschinen von KBA.

Der Druckmaschinenbauer setzt für die internetbasierende Fernwartung auf verschlüsselte Verbindungen mittels IPsec. Diese Technologie ist nicht von dem „Heartbleed“-Bug betroffen. Einzig die Konfigurationsschnittstelle der Hardware über eine verschlüsselte Verbindung mittels HTTPS in den Firmware Versionen 8.0.0 und 8.0.1 verwendet OpenSSL in der anfälligen Version. KBA setzt diese Firmware Versionen jedoch nicht ein. Weiterhin ist die Konfigurationsschnittstelle von KBA aus Sicherheitsgründen standardmäßig so eingestellt, dass sie nur aus dem Maschinennetz, also von der internen Schnittstelle aus, erreichbar ist.

Innominate als Hersteller der von KBA verwendeten Hardware hat ein Security Advisory herausgegeben, das die Hintergründe zum „Heartbleed“-Bug erläutert und Maßnahmen zur Abhilfe aufzeigt. Somit besteht mit der von KBA seit Jahren erfolgreich eingesetzten VPN-Technologie für Fernwartungsverbindungen kein Sicherheitsrisiko.

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Kommentar

No risk – no fun

Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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