EKS-Label setzt auf UV-Inkjet-Digitaldrucksystem SPGPrints DSI

Veröffentlicht am: 29.07.2014

Der Etikettenhersteller EKS-Label GmbH, mit Sitz in Kirchlengern, Nordrhein-Westfalen, hat in ein acht-farbiges UV-Inkjet-Digitaldrucksystem DSI (Digital System Integration) aus dem Hause SPGPrints, investiert. Grund für die Investition war die steigende Nachfrage nach Haftetiketten in Kleinserien.

 
Eine Spitzengeschwindigkeit von 35 Metern pro Minute verbindet das 330-Millimeter-Single-Pass-System, eine eigens für EKS-Label zusammengestellte 8-farbige DSI-Variante, mit einem erweiterten Farbraum in CMYK plus Orange und Violett (darstellbar sind 90 Prozent der für das menschliche Auge wahrnehmbaren Farben), digitaler Grundierung und opakem Weiß. Im Zusammenspiel mit Esko Automation Software, mit der sich mehrere Aufträge gleichzeitig steuern lassen, und Weiterverarbeitungssystemen von AB Graphic, entsteht ein automatisierter, produktivitätssteigernder Workflow. Mit der DSI können Produktionsläufe zwischen 100 und 3000 laufenden Metern ausgeübt werden. Somit kann sich EKS-Label auf große Buchdruck- und Offsetdruck-Aufträge fokussieren.
Vielfältige Raffinessen positionieren das SPGPrints DSI klar im Spitzensegment: LED-Pinning zwischen den einzelnen Farbstationen beispielsweise, sorgt für einen hochpräzisen, konstanten Farbauftrag bei rasantem Durchsatz, während eine Kühlwalze die Arbeit mit wärmeempfindlichen Folien wie PP, PE oder PET erleichtert. Hinzu kommt die digitale Grundierung, mit der EKS-Label material- und zeitsparend Prägeeffekte erzielt. Behandelt wird ausschließlich der Bildbereich, eine Vorbeschichtung erübrigt sich.
Speziell zugeschnitten auf das DSI, das mit Druckköpfen von Xaar arbeitet, sind die von SPGPrints rezeptierten Hochglanz-UV-Tinten. Lichtechtheit nach BWS-7 verbinden sie mit einer ausgezeichneten Kratz- und Chemikalienbeständigkeit. Mit einer optischen Dichte von 93 Prozent kann das opake Weiß aufwarten – beste Voraussetzungen, um auch im begehrten „No-Label Look“ alle Register zu ziehen.
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Kommentar

No risk – no fun

Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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